Änderungen im Pauschalreiserecht nutzen

Pünktlich zum Start der Sommerferien sind die Änderungen im Pauschalreiserecht in Kraft getreten. Wer jetzt bucht, kann von den Änderungen profitieren. Ansprüche, die aufgrund von Reisemängeln entstehen, können nun länger geltend gemacht werden. Wichtig ist weiterhin die rechtzeitige Anzeige der Mängel. Was ist neu und was bleibt? Definiert ist eine Pauschalreise als „Gesamtheit von Reiseleistungen“. Mindestens zwei Einzelleistungen, z.B. Flug und Unterkunft, werden von dem Reiseveranstalter miteinander verbunden, also „gebündelt“. Haben [weiterlesen]

Risiko: Krankmeldung oder Kündigung per Einschreiben

Bei der Kündigung des Arbeitsverhältnisses, einer Krankmeldung oder beim Versenden anderer wichtiger Dokumente heißt es immer wieder: Wenn es wichtig ist, schick es per Einschreiben. Die Deutsche Post AG wirbt auf ihrer Internetseite sogar damit, dass das Einschreiben ein “rechtsverbindlicher Zustellnachweis für Ihre wichtigen Briefsendungen” ist und empfiehlt es z.B. für Kündigungen oder Fristsachen. Ist ein Einschreiben sicher? Ein Einschreiben gilt als zuverlässigste Art der Postsendung. Leider hilft dies vor [weiterlesen]

10 Irrtümer beim Kauf von Haus oder Wohnung

Wenn man ein Haus oder eine Eigentumswohnung kauft, muss man bei Vertragsabschluss einiges beachten. Leider grassieren viele gute Tipps, die sich bei näherem Hinsehen als falsch herausstellen. Im Zweifel hilft rechtliche Beratung bei der Vertragsgestaltung – denn ungefähres Laienwissen kann richtig teuer werden. Also aufgeräumt mit typischen Annahmen beim Erwerb von Eigentum, die leider hartnäckig im Umlauf bleiben. 1 . Mängel müssen nicht offenbart werden. Falsch. Im notariellen Kaufvertrag wird [weiterlesen]

“Widerrufsjoker”: Darlehen zurückrufen und viel Geld sparen

Verbraucher mit laufenden Immobiliendarlehen haben jetzt unter Umständen noch die Chance, auf günstigere Verträge umzusteigen. Das gilt für Immobiliendarlehensverträge, die von November 2002 bis 2010 abgeschlossen worden sind. In dieser Zeit haben Banken und Sparkassen bei Immobiliendarlehensverträgen mit Verbrauchern häufig fehlerhafte Widerrufsbelehrungen verwendet. Dies kann dazu führen, dass ein Darlehen bis heute widerrufen werden kann, obwohl die allgemeine Widerrufsfrist von 14 Tagen bereits abgelaufen zu sein scheint. Bankkunden haben in [weiterlesen]

Kategorien: Verbraucherrecht